Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie
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Alpine Lebenswelten, Perspektiven, Situationen (ALPS)

Lernforschungsprojekt im Sommersemester 2018 und Wintersemester 2019/20

Leitung: Dr. Daniel Habit

Das auf zwei Semester angelegt Lernforschungsprojekt findet in
Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein statt, der 2019 sein
150jähriges Jubiläum feiert. Ziel des LFPs ist es, einerseits die
kulturwissenschaftliche Alpinismusforschung in ihrer historischen und
gegenwärtigen Ausgestaltung voran zu denken und andererseits einen
Einblick in das museale Arbeiten in all seinen Facetten zu bekommen.
Der Alpenraum kann dabei als transnationaler Raum verstanden werden,
in dem sich eine Vielzahl an aktuellen gesellschaftlichen Diskursen
widerspiegeln (Europäisierung, Mensch-Natur, Tourismus, Migration,
Umweltschutz und -verschmutzung, Authentizitätsdiskurse,
Singularitäten, Selbstoptimierung) - die nicht nur auf den konkreten
alpinen Raum beschränkt bleiben, sondern sich in Lebenswelten und
-stilen, Narrativen und Visualisierungen in verschiedene
Alltagsbereiche weitertragen. Teil des Forschungsprojekts ist eine
Mitarbeit an der Begleitpublikation für die Jubiläumsausstellung des
DAVs (die organisationsbedingt auch in der vorlesungsfreien Zeit
stattfinden wird). Angedacht ist dazu (vorbehaltlich der
Finanzierungsmöglichkeiten) eine mehrtägige Exkursion in den
Alpenraum, um die aufgelisteten Themenbereiche auch realiter zu
erfahren und nach den Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit
von Natur in Text/Ausstellung/Wissen zu fragen.
Parallel dazu widmet sich das Forschungskolloquium im Sommersemester
ausgewählten alpinen Themenbereichen (Natur-Kultur, Körper,
Human-Animal-Studies, Musealisierung, Katastrophen).
Zur (nichtwissenschaftlichen aber lesenswerten) Einstimmung: Bene
Benedikt: Gebrauchsanweisung für die Alpen. München 2014.